Angststörungen im Alltag

Panikattacken werden dich nicht umbringen, aber sie können dein Leben mit Sicherheit beschwerlich machen

Wir leben in verrückten Zeiten. Einige von uns haben ihr Zuhause verloren, die Ersparnisse, unsere finanzielle Sicherheit. Andere sind einen Gehaltsscheck vom finanziellen Desaster entfernt. Und die Welt ist ein unsicherer Ort – die Kriminalitätsrate ist hoch, die globale Erwärmung nimmt zu, auf der Welt herrscht Krieg, der mittlere Osten liegt in Scherben… Die Liste scheint kein Ende zu nehmen. Wir arbeiten härter als je zuvor, da es uns die Technologie ermöglicht (und uns manchmal dazu zwingt) immer in Verbindung miteinander zu stehen. Laptops, Blackberries, iPhone und eine globale Wirtschaft vereinen sich, um einen endlosen Kreis aus Arbeit zu kreieren.panikattacke

Damit ist es kein Wunder, dass 5 Millionen Menschen in den USA allein an Angst und Panikattacken leiden!

Eine Panikattacke ist eine plötzliche Episode von intensiver Furcht, die ohne offensichtlichen Grund auftritt und die starke körperliche Reaktionen auslöst. Panikattacken können erschreckend sein. Manche Menschen haben sogar Panikattacken im Schlaf. Wenn eine Attacke auftritt, dann kann es sich so anfühlen als ob man die Kontrolle verliert, einen Herzinfarkt erleidet oder sogar stirbt.

Vielleicht hast du nur eine oder zwei Panikattacken in deinem Leben. Aber wenn du häufig Panikattacken hast, dann kann das bedeuten, dass du eine Panikstörung hast. Das ist eine Art der chronischen Angststörungen. Panikattacken sind furchterregend, aber glücklicherweise, körperlich harmlose Episoden. Sie können zufällig auftreten oder nachdem eine Person verschiedenen Geschehnissen ausgesetzt war, die eine Panikattacke auslösen können. Sie können die Intensitätsspitze sehr schnell erreichen und mit oder ohne medizinische Hilfe wieder verschwinden.

Panikattacken werden dich nicht umbringen, aber sie können einem das Leben auf jeden Fall schwer machen.

Menschen die Panikattacken erleiden, können eine Furcht zu sterben oder zu ersticken erleben oder sie glauben, einen Herzinfarkt zu haben. Sie können sogar Ängste äußern, dass sie drohen verrückt zu werden und sich von der Situation entfernen möchten, in der sie sich gerade befinden. Andere Symptome können rasches Atmen und ein Gefühl als ob das Herz in der Brust herumspringt. Dann innerhalb etwa einer Stunde, klingen die Symptome wieder ab.

Etwa 5 % der Bevölkerung werden während ihres Lebens eine Panikattacke erleiden. Menschen, die wiederholte Attacken haben, benötigen eine weitere Untersuchung durch einen Arzt und brauchen vielleicht eine Behandlung. Panikattacken können die Präsens einer Panikstörung, Depression oder anderer Formen von Angst basierenden Erkrankungen anzeigen.

Was verursacht oder löst Panikattacken aus?

  • Veranlagung: Panikattacken konnten in bestimmten Familien nachgewiesen werden
  • Biologische Ursachen wie Zwangsstörungen, Post-traumatisches Stress Syndrom, Hypoglykämie, Hyperthyreose, Innenohrstörungen und Vitamin B Mangel
  • Bedeutende persönliche Verluste von nahestehenden Personen, bedeutsame Lebensveränderungen und signifikanter Stress
  • Negative Selbstgespräche (was-wenn-Denken), falsche Annahmen („diese Symptome sind schädlich und/oder gefährlich“), übermäßig vorsichtige Sicht auf die Welt, die von den Eltern geäußert wurde und angehäufter Stress über eine Dauer können Panikattacken verursachen
  • Panikattacken können eine vorübergehende Nebenwirkung einiger Medikamente sein
  • Alkohol, Koffein, Nikotin oder Marihuana, verschreibungspflichtige Medikamente oder Drogenentzug können Panikattacken als Teil des Entziehungssyndroms oder Rebound Effekts sein.
  • Hyperventilation, was einen erhöhten Herzschlag verursacht, Schwindel und Benommenheit auslöst.

panikstörung

Wie fühlt sich eine Panikattacke an?

Eine Panikattacke zu erleben wird für eine der angsteinflößendsten, aufregendsten und unangenehmsten Erfahrungen im Leben einer Person gehalten. Menschen, die eine Panikattacke haben, beschreiben es folgendermaßen:

  • „Die Welt fühlt sich unsicher an und ich terrorisiere mich selbst mit „was wenns“ die nie passieren.“
  • „Ich habe Panikattacken, die plötzlich und ohne Korrelation mit dem was grade in meinem Leben vor sich geht auftreten.“
  • „Das erste Symptom ist Benommenheit, dann werde ich ganz heiß, Herzrasen, kribbelnde Finger und Zehen, Kurzatmigkeit. Dann habe ich ein drängendes Bedürfnis zu fliehen, damit ich mich nicht in der Öffentlichkeit blamiere.“
  • „Ich bin vorher für 2 Minuten in einem Nachtclub ohnmächtig geworden. Das war peinlich. Sie dachten ich wäre betrunken. Ich bin aber grade erst dort aufgetaucht und hatte nur eine Flasche Wasser getrunken!“
  • „Ich fühlte eine intensive Angst in meiner Magengrube“
  • „Ich habe diese fortwährenden Gefühle von – Oh mein Gott, ich sterbe!“

Panikattacken wurden mit schwachen Nerven oder Stress abgetan. Mittlerweile werden sie jedoch als reale medizinische Krankheit betrachtet. Panikattacken können deine Lebensqualität bedeutend beeinträchtigen. Glücklicherweise sind effektive Behandlungsmethoden verfügbar. Wenn du weitere Informationen zum Thema benötigst kannst du auch hier weiterlesen Panikattackenhilfe.com – Ursachen und Symptome von Angststörungen

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